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Ein neuer Anfang

Es ist mal wieder Zeit, mich mehr um mich selbst zu kümmern.

Kurz zu mir:
Ich bin 23, Studentin im 6.Semester, glücklich in einer Beziehung, Katzenmama.

Seit ich ~12 bin, habe ich mit meinem Gewicht zu kämpfen. Mal mehr und mal weniger. Die beste Zeit hatte ich mit 16-19, danach ging es eigentlich nur bergab. Momentan bin ich an einem absoluten Tiefpunkt angelangt (ironischer Wortwitz, denn damit meine ich eigentlich mein Höchstgewicht :c)
Eine Waage habe ich momentan leider nicht, wird sich aber bald ändern.
Mein Problem....besteht eigentlich aus vielen kleinen Problemen, denen ich mir allerdings durchaus bewusst bin - was es aber nicht gerade besser macht.

Um den Kontext des folgenden Textes vielleicht etwas mehr nachvollziehen zu können (oder auch nicht xD) gibt es einige Dinge, die vielleicht in diesem Rahmen wissenswert sein könnten.

- ich esse zu viel
- ich esse aus Langeweile
- ich esse zu viel Süßes
- ich esse zu viel Fettiges
- ich esse unregelmäßig
- ich sitze zu viel
- ich bin meistens gestresst
- ich habe einen ziemlich unregelmäßigen Schlafrhythmus
- mit 12-15 hatte ich eine Essstörung, die Essensverweigerung, Erbrechen, strenges Kalorienzählen beinhaltete (es gab Monate in denen ich 200kcal pro Tag schon zu viel fand..)

Kein Wunder, dass hier einfach Kilo auf Kilo ansetzt und sich nichts tut. Ich habe seit letztem Jahr begonnen, etwas mehr auf meine Ernährung zu achten. Ist ja alles schön und gut, aber ich habe völlig aus den Augen verloren, wie eine normale Portion aussieht und empfinde auch kein Sättigungsgefühl. Ich esse relativ langsam, dennoch ist dieser "ich bin satt!" Moment bei mir irgendwie nicht da, oder ich erkenne ihn nicht. Oftmals ist es einfach schon so weit, dass ich plötzlich merke "okay mir ist schlecht, das war wohl ein bisschen zu viel".

Eigentlich ist das sehr traurig und ich schäme mich zugegebenermaßen auch ein wenig dafür.

Sport ist auch so eine Sache. Letztes Jahr im Fitnessstudio angemeldet, die längste Zeit, die ich dort am Stück rein gegangen bin, waren 4 Wochen (dann aber auch alle 2-3 Tage). Nach dieser Zeit fällt dann in der Regel eine 5-6 wöchige Pause an, bis ich wieder regelmäßig gehe. Alles nur Etappenweise und ohne nennenswerten Erfolg.

Ernährungstechnisch bin ich außerordentlich undiszipliniert. Ich esse gerne mein Gemüse, kann bis auf Aubergine auch alles runterbekommen. Jedoch fallen selbst hier wieder Phasen ein, die alles über den Haufen schmeißen und mich komplett zurückwerfen.
Eine sehr dumme Angewohnheit, die ich mehrere Monate hatte (warum auch immer?!) war es, beim Einkaufen eine Packung Wurst zu kaufen, die dann auch im Auto verdrückt wurde, bevor es Heim ging. Jedes Mal hab ich mich total dafür geschämt, aber ich konnte es zu dieser Zeit irgendwie nicht umgehen.
Seit ca. 3 Monaten habe ich das allerdings auch im Griff, ich kann mich besser beherrschen und hier auch nein sagen. Generell ist das Ganze aber eigentlich sehr traurig.

Ich brauche eigentlich kein Fleisch (ich will jetzt bitte keine Debatte zum Thema Fleischkonsum), habe es aber trotzdem gerne ab und an mal auf dem Teller - wie gesagt, ist aber kein Muss und es gibt viele tolle und leckere Rezepte ohne Fleisch.

Ein weiterer Punkt, der mir wirklich Kopfzerbrechen bereitet ist mein überdurchschnittlicher Konsum von Essen.
Das.Ist.Nicht.Normal.
Es ist nicht nur für mich nicht gut, sondern auch für den Geldbeutel. Ich weiß nicht woher dieses Bedürfnis bei mir kommt. Wahrscheinlich bin ich einfach nur verdammt undiszipliniert und faul und was weiß ich nicht alles.


Auf jeden Fall habe ich für mich entschlossen, dass ich das nun endgültig ändern will. Ich bin 23 und kenne es nicht, wie es sich anfühlt, sich am Strand oder im Schwimmbad wohl zu fühlen, ohne daran denken zu müssen, dass (fast) jeder einen anstarrt. Ich kenne es nicht , einkaufen zu gehen ohne danach völlig frustriert zu sein, weil alle Sachen die ich toll finde einfach nicht passen. Ich find es einfach Schade, dass ich mich selbst in so vielen Dingen einfach selbst einschränke, und das nur weil ich faul und undiszipliniert bin.

Die nächsten Tage,Wochen und Monate möchte ich mich selbst mehr unter Kontrolle bringen und mich wohler in meiner Haut fühlen. Ich werde wieder anfangen mehr für mich zu tun - essenstechnisch und auch was den Sport betrifft. Ich möchte gesünder kochen, meine Portionen besser in den Griff bekommen und generell einfach wieder etwas mehr "Grip" in mein Leben bekommen. Mometan fühlt es sich alles sehr schwammig und wage an.

Das war ne ziemliche "Wall of Text" für den Einstieg, aber ich denke das ist auch gut so (:
Ich hoffe, hier einige nette Leute kennenzulernen, Rezepte und Trainigs-tips, sowie Erfahrungen auszutauschen! Ich freu mich drauf und habt ein schönes Restwochenende! <3

7.5.16 16:11

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Schnee / Website (7.5.16 16:21)
Ich glaube nicht, dass sich Dein Problem mit "gesünder kochen und sport" legen wirs.
So, wie Du es hier beschreibst, liegt das Ganze wesentlich tiefer.
Kümmer Dich um Dich, um Deine Seele, finde raus, was Du mit dem Essen kompensiert.
Ansonsten wirst Du Dich vermutlich noch sehr lange im Kreis drehen.
Viel Glück


Reboot.myself (8.5.16 11:09)
Hey, danke für deinen Kommentar (:

Seit 6 Wochen mache ich mittlerweile ein Praktikum, 250km on zu Hause entfernt. Habe einen geregelten Tagesablauf, esse pünktlich zu Mittag mit Kollegen in der Kantine und abends eine Kleinigkeit, wenn ich um ~19 Uhr nach Hause komme und ich bin absolut zufrieden und glücklich damit.
Während meinem Studium hatte ich oft das Problem, dass ich das kantinenessen eigentlich immer gemieden habe und dann Abends, wenn ich daheim angekommen bin, richtig reingehauen habe. Erstens absolut falscher Ansatz und zweitens einfach keine kluge Idee, abends hungrig einkaufen gehen endet eigentlich nie gut :/
Seit ich nicht mehr direkt an der Uni bin, geht es mir tatsächlich seelisch besser. Zum Verständnis wäre es hier vielleicht auch sinnvoll gewesen zu erklären, dass ich seit 2 Jahren in ein Projekt involviert bin, dass sehr viel Eigeninitiative benötigt und mittlerweile in einer Phase steckt, die essentiell für das weiterbestehen (zumindest das Ausmaß dessen) ist.
Ich habe viele schlaflose Nächte hinter mir, arbeits- aber auch stressbedingt. Das sollte sich aber in den nächsten 4 Wochen alles klären.
Danach habe ich ein Jahr Zeit für meine Bachelorarbeit, ein halbes für mein Abschlussprojekt und mache mich nebenbei ab Juli selbstständig mit einem kleinen Nebenprojekt, das ich (mit Pause) seit 5 Jahren nebenbei mache.

Liebe Grüße

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